Strategiekonferenz 2014 – Rethink Luxury

Strategiekonferenz 2014 – Rethink Luxury

12.-14. Juni 2014, Mailand

„Rethink Luxury“ – es ist höchste Zeit, Luxus neu zu denken, Märkte neu zu erfinden und traditionelle Geschäftsmodelle zu überdenken!

Zu diesem aktuellen und hoch spannendem Leitthema fand vom 12.-14. Juni 2014 bereits zum 10. Mal die jährliche „Strategiekonferenz“ von PwCs Strategy& mit 36 top qualifizierten, ausgewählten Studierenden und Promovierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Passend hierzu trafen wir uns im altehrwürdigen Luxushotel Principi di Savoia in der Modemetropole Mailand. Dort hatten die Teilnehmer zwei Tage Zeit, drei spannende Case Studies zu bearbeiten:

Mehr Megabytes, weniger Quadratmeter für Luxuskaufhäuser?

Nirgendwo ist der Umbruch augenfälliger und radikaler als in der Modebranche: Produktion und Wettbewerb sind globalisiert, Verkaufsflächen gehen zurück, Kollektionen kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt, der Point of Sale ist verwaist, die Kundschaft im Internet. Der Einzelhandel steht vor einem fundamentalen Strukturwandel: Welche Strategien braucht es in einem derart turbulenten Marktumfeld? Welche Kanäle gilt es zu nutzen? Und wie sieht eine zukunftsfähige Retailstrategie aus?

In dieser Fallstudie haben wir uns in die Rolle eines namhaften Modeherstellers versetzt und die Risiken und Optimierungspotenzialen des aktuellen Geschäftsmodells sowie Wachstumsoptionen analysiert. Dabei wurden einige innovative Retailkonzepte und Cross-Channel Lösungen entwickelt.

Original-italienische Luxus-Kosmetik made in China?

Der globale Markt für Luxusgüter boomt – beflügelt von der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung der asiatischen Schwellenländer. Ein gepflegtes Erscheinungsbild und entsprechendes Auftreten sind für breite Kundenkreise eine Selbstverständlichkeit, die man sich auch etwas kosten lässt. Zugleich nimmt die Rückbesinnung auf Qualität und Nachhaltigkeit einen immer höheren Stellenwert für die Konsumenten ein. Positive Aussichten für Hersteller von Pflege- und Kosmetikprodukten im gehobenen Segment!

Vor diesem Hintergrund haben sich die Teilnehmer in diesem Case mit einem traditionellen Hersteller von Luxushautpflege beschäftigt, dessen Profitabilität trotz guter Markenbekanntheit und einem breiten Produktspektrum beständig sinkt. Die Teilnehmer haben Ideen und Strategien entwickelt, die den Hersteller wieder auf Wachstumskurs bringen und ihn vom positiven Branchentrend profitieren lassen.

Mini-Margen für Privatbanken trotz höchster Kunden-Ansprüche?

Es mag lukrativ klingen, für solvente Kundschaft das Vermögen zu verwalten – ist es aber nicht mehr automatisch: Die Privatbanken sind einerseits mit Regulierungen konfrontiert, welche zunehmend Ressourcen binden, andererseits mit steigenden Ansprüchen ihrer Klientel an Service und Rendite. Zugleich befinden sich die Margen aufgrund veränderter Preisstrukturen und Produktpräferenzen im Sinkflug. Ein roter Teppich im Bankfoyer genügt nicht mehr, um Kunden zu binden, zeitgemäße digitale Angebote müssen her!

In dieser Fallstudie setzten wir uns mit einer traditionsreichen Privatbank in der Krise auseinander: Welche Schritte sind notwendig, um Wachstumschancen zu erarbeiten? Wie kann man sinkenden Margen entgegenwirken und zugleich die Erwartungen der Kunden erfüllen? Es wurde ein innovatives, digitales Geschäftsmodell entwickelt, was der Bank helfen soll, die Abwärtsspirale zu stoppen und das Unternehmen in eine neue digitale Zukunft zu führen.

Die Erkundung der Mailänder Innenstadt im Rahmen von „Store Checks“ gab den Teilnehmern zudem die Gelegenheit, das Sommerwetter bei einem echten italienischen Gelati zu genießen. Die Atmosphäre des Events, die Gruppenarbeit mit den Strategy&-Beratern und die Fallstudienarbeit gefielen vielen Teilnehmern so gut, dass sie sich im Nachgang bei Strategy& beworben haben und schon Praktika absolviert oder direkt den Berufseinstieg gewählt haben.