Frankfurt/Main, 08.10.2009
Nikolaus Piper gewinnt den deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2009

Für sein Buch „Die Große Rezession - Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft“ hat Nikolaus Piper den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2009 gewonnen. Die Jury unter dem Vorsitz von Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblatts, wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln wegen „der großen Aktualität und der sachlichen Heranführung des Autors an das Thema“ zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres.

„Die Jury war sich einig, dass das Buch das Thema der Wirtschaftskrise hervorragend beleuchtet. Nikolaus Piper gelingt es aufzuzeigen, dass sie zu verhindern gewesen wäre. Er macht sogar deutlich, an welchen Stellen man hätte eingreifen können und müssen“, sagte Stefan Eikelmann, Sprecher der Geschäftsführung der Strategieberatung Booz & Company, bei der Preisverleihung in Frankfurt.

Der Wirtschaftsjournalist Nikolaus Piper, Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ in New York, analysiert in seinem Buch die Entstehung und die Gründe der Finanz- und Wirtschaftskrise und schildert, wie die Krise Amerika und die Welt verändert hat. Er versucht, erste Lehren zu ziehen, denn „die Gefahr eines großen Rückschlags ist groß“. Dazu gehört für Piper eine „umfassendere und durchdachtere Regulierung“.“

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Die drei Partner Handelsblatt, Booz & Company und die Frankfurter Buchmesse haben ihn 2007 ins Leben gerufen, um die deutschsprachige Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die Initiatoren wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der deutschen Gesellschaft liefern. Deshalb sind eine gute Schreibweise und leichte Lesbarkeit wichtige Kriterien. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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