Frankfurt/Main, 16.10.2008
Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2008 geht an Winand von Petersdorff

Winand von Petersdorff hat für sein Buch „Das Geld reicht nie“ den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2008 gewonnen. Die Auszeichnung wurde bei einer festlichen Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse überreicht. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Jury unter dem Vorsitz von Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblattes, sprach sich mit großer Mehrheit für das Wirtschaftsbuch für Jugendliche aus. „Der Autor hat ein hochaktuelles Buch - nicht nur für Jugendliche - geschrieben und damit einen wertvollen Beitrag zur ökonomischen Bildung geleistet. Jugendlichen mit Hilfe dieses Buches finanzielle Zusammenhänge anschaulich und altersgerecht zu vermitteln, ist eine Mission. Hier herrscht immenser Nachholbedarf“, heißt es in der Begründung der Jury.

Der Autor, Wirtschaftsredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, erklärt in seinem Buch Jugendlichen in einfachen Worten den Kern der Ökonomie. „Warum T-Shirts billig, Handys umsonst und Popstars reich sind“, heißt der Untertitel. Von Petersdorff behandelt komplexe Themen wie Geldmarkt, Globalisierung und das Verhältnis von Markt- und Staatswirtschaft. „Von Petersdorff gelingt es, ohne belehrenden Zeigefinger den Nerv der Kids zu treffen“, sagte der Finanzexperte Wolfgang Gerke in seiner Laudatio.

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis steht unter dem Motto „Wirtschaft verstehen“. Das Handelsblatt, die Strategieberatung Booz & Company und die Frankfurter Buchmesse haben ihn ins Leben gerufen, um die deutschsprachige Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die Initiatoren wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der deutschen Gesellschaft liefern.