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Top 50 der weltweiten Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen

Innovative und kundenorientierte Konzerne dominieren das Ranking. IBM, Microsoft und SAP bleiben an der Spitze der „Global ICT 50“. Apple und Google verlieren an Boden.

Auch in diesem Jahr listet Strategy&, PwCs Strategieberatung, wieder die Top 50 der weltweiten Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Auf den vorderen Plätzen befinden sich wie im Vorjahr IBM, Microsoft, SAP, Oracle und Cisco. Allerdings schafften dieses Jahr insgesamt elf Neueinsteiger den Sprung auf die Liste, darunter der Cloud-Computing-Anbieter salesforce.com sowie die Softwareunternehmen Computer Associates und Amadeus.

Apple und Google rutschen ab
Die Innovationsvorreiter Apple und Google bleiben unter den Top 10, verlieren im Vergleich zum Vorjahr aber an Boden und rutschen von Platz 6 auf Platz 8 (Apple) bzw. von Platz 8 auf Platz 10 (Google) ab. Beide Unternehmen kämpfen mit langsamerem Wachstum, da ihre Produkte seit Jahren ausgereift sind und der Markt entsprechend gesättigt ist.

Grenzen verschwinden
Die Grenzen zwischen den untersuchten Unternehmen verschwimmen zunehmend und Unterscheidungen zwischen Sparten wie Hardware, Software und Services funktionieren nicht länger. Die einzelnen IKT-Zweige gehen immer mehr ineinander über. Digitalisierung, das Internet der Dinge oder Big Data sind Themen, die alle Unternehmen betreffen und ihre Technologien beeinflussen. „Jeder muss sich über die eigenen Branchengrenzen hinaus weiterentwickeln, um die Marktanteile auszubauen und neue Kunden zu erreichen“, erläutert Alex Koster, Geschäftsführer von Strategy& in der Schweiz.

Leistungsversprechen als Indikator für den Erfolg
Aus diesem Grund analysierten die Experten von Strategy& in der diesjährigen Auflage des Rankings das jeweilige Leistungsversprechen der Unternehmen an die Kunden, um zu erkennen, was den Erfolg führender IKT-Konzerne ausmacht. Dabei wurden die Unternehmen der Top 50 jeweils zwei der folgenden fünf Kategorien zugeordnet: Category Leaders, Consolidators, Innovators, Solution Customizers und Value Players. 24 Unternehmen der Top 50 zählen zu den Innovators: Sie bauen ihre Marktposition aus, indem sie stetig in die Forschung investieren und neue Produkte und Services entwickeln. 23 der Unternehmen sind Solution Customizers und orientieren sich bei der Ausrichtung ihrer Produkte und Services kontinuierlich an den Bedürfnissen der Kunden auf Basis der Nutzungsdaten. Jeweils 18 Unternehmen wurden als Consolidators oder Value Players eingestuft. Consolidators erweitern ihr Portfolio mit einer aggressiven Übernahmepolitik, während Value Players versuchen, den Preis für ihre Produkte und Services möglichst gering zu halten und so ihren Marktanteil zu vergrößern. 17 Unternehmen sind Category Leaders und stärken ihre Marktposition durch eng definierte Produkte oder Dienstleistungen.

„Die Einstufung der Top-50-IKT-Unternehmen verdeutlicht, dass hinter Erfolg heute vor allem ein Alleinstellungsmerkmal steht. Führende IKT-Konzerne richten ihre Strategie danach aus, einzigartige Kompetenzen und Services zu entwickeln und diese laufend zu verbessern“, so Koster.

Methodik der „Global ICT 50“-Studie
Für die „Global ICT 50“-Studie identifiziert Strategy& die Top 50 der öffentlich gehandelten IKT-Unternehmen weltweit auf Basis folgender gleich gewichteter Kriterien: finanzielle Performance (unter Einbeziehung der EBIT-Marge und der jährlichen Wachstumsrate der letzten drei Jahre), Portfoliostärke (basierend auf Gartner Magic Quadrants und Forrester Waves), internationale Vertriebsstruktur sowie Innovationskraft (basierend auf Forschungs- und Entwicklungskosten) und Branding. Diese Faktoren lassen erkennen, wie die Unternehmen den Markt für digitale Produkte und Services prägen.


Presse- und Medienkontakt

Jasmin Moser
PR & Communications
PwC Schweiz
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